Verwandtschaften –
Aus den Sammlungsbeständen des Landesmuseums Brandenburg für moderne Kunst und der Lände
Ausstellung vom 06. Juni - 29. August 2021
Verwandtschaften

Annemarie Balden-Wolff, Auguste Blau, Hilde Broer, Markus Daum, Hermann Glöckner, Edith Gmeiner, Angela Hampel, Sabine Herrmann, Madeleine Heublein, Mona Höke, Käthe Kollwitz, Sepp Mahler, Michael Morgner, Jenny Mucchi-Wiegmann, Berthold Müller-Oerlinghausen, Christoph Schaugg, Gil Schlesinger, Günter Schöllkopf, Karl Völker, Raimund Wäschle, Ursula Wentzlaff, Doris Ziegler

Das Bild des Menschen wir glauben es zu kennen und doch wirft es immer wieder Fragen auf. Über Jahrtausende in unzähligen Varianten entstanden, dokumentiert es bis heute individuelle Befindlichkeit und kollektive Menschheitsgeschichte zugleich. Doch was ist der Mensch? Was macht sein Bild aus?

Diese aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Lände präsentierte Ausstellung bietet einen spannenden Blick auf Darstellungsformen der menschlichen Figur und existenziellen Bedingungen des Lebens. Die ausgewählten Werke greifen aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Thema der Figuration auf und beleuchten in verschiedenen Fragestellungen die individuelle Auseinandersetzung der Künstler/innen mit Schönheit, Gefährdung, Vergänglichkeit, Selbstbefragung und Normierung der menschlichen Gestalt. Dabei führt die Zusammen- und Gegenüberstellung der Bildwerke zu außergewöhnlichen Dialogen und überraschenden Berührungspunkten. Das mediale Spektrum der Präsentation umfasst Malerei, Zeichnung und Plastik.

Die Gruppenausstellung verknüpft Exponate aus der Sammlung des Museums Lände mit Werken aus der Kollektion des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst. In der Zusammenstellung spiegelt sich sowohl die außergewöhnliche Ausstellungs- und Sammlungsgesichte der Lände als auch ein akzentuierter Querschnitt durch verschiedene Kunstströmungen des süd- sowie des ostdeutschen Kulturraums seit den 1920er Jahren. Die Ausstellung widmet sich dem formal und inhaltlich Verwandten, das den knapp 80 gezeigten Kunstwerken der 22 Künstler/innen innewohnt, obschon sie unter unterschiedlichen kulturellen und gesellschafts-politischen Rahmenbedingungen und in einer Zeitspanne von knapp 100 Jahren entstanden sind.

Ausstellungs-Rundgang