Mal zusammen –
Ausstellung vom 8. Dezember - 6. Januar 2020
Mal zusammen – Kollektiv FÜNF

Mit der Ausstellung Kollektiv FÜNF zeigt die Lände in diesem Winter erstmals Arbeiten von fünf Debütant*innen, die sich nach ihrem Abschluss an der Freien Kunstakademie Überlingen erst in diesem Jahr zu der Künstlergruppe Kollektiv FÜNF zusammengeschlossen haben. Allen gemeinsam ist, dass sie sich aus einem teilweise kunstfernen Berufsleben heraus entschlossen haben, die Kunst in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. Die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe haben ganz unter- schiedliche Biografien, doch ihre künstlerische Initiation liegt am Bodensee. "Mal zusammen" - die Lände möchte mit dieser Ausstellung dem kreativen Potential von Kollektiv FÜNF eine Plattform bieten. Die Ausstellung wird kuratiert von Susan Stadler, Dozentin an der Freien Kunstakademie Überlingen.

Der ewigen Frage nach der Natur und dem Wesen des Menschen spürt die Künstlerin Anke Bornhöfft-Neugebauer nach. In ihren Arbeiten auf Papier und flächigen Wandobjekten finden Überdeckungen, Verschmelzungen, Überstülpungen, Kontextverschiebungen statt, um den Blick auf uns Menschen und das Leben zu erweitern.

Wasser ist das zentrale Thema in den Arbeiten des Vorarlberger Künstlers Markus Dietrich.
Der aktuelle Werkausschnitt fokussiert vor allem auf großformatige Arbeiten, am Boden liegend, aus dem Fenster hängend oder zu skulpturalen Gebilden drapiert, die dem Betrachter neue Perspektiven vermitteln.
Seine bevorzugte Technik ist Acryl auf Leinwand. Kraftvoll aufgetragen, zuweilen fast auf den Bildträger aufgeklatscht und -gespritzt.

Erinnerung, Ahnung, Impuls
transformiert Petra Ebeler malerisch und grafisch auf Leinwand und Plexiglas zu Muster, Fläche und Form Sie interessiert die Überwindung und Erneuerung erworbener Sichtweisen. Geschichtet, gedreht, gewendet, ehrlich oder verbergend spielt sie mit der Wahrnehmung des Betrachtenden. Leichtigkeit entsteht oder Schwere, Öffnung oder Hindernis

Denise Sigrist: "Die grafische Auseinandersetzung mit Fläche und Linie bestimmt mein Arbeiten. Zusammenfügen von Zufall und Absicht."

Daniel Wollmann: "Angelehnt an die Romantik und deren Ideale, bestimmt die Landschaftmalerei die Art meiner bildnerischen Darstellung. Als Ausschnitte eines großen Ganzen, wähle ich als Grundlage Bilder, die in mir Erinnerungen wecken, eine Emotion hervorrufen oder auf eine bestimmte, von mir gewollte, Formulierung hinweisen. Die Landschaft oder die Natur in unterschiedlichen Darstellungsformen bilden die Struktur, das Gerüst. Eine Basis, um Inhalte zu transportieren. Die Inhalte speisen sich aus meinen persönlichen Erfahrungen. Am Ende ist es stets eine Auseinandersetzung mit mir und meiner Umwelt."